Yearly Archives: 2017

„Good-Practice-Workshop“ mit der FreiwilligenAgentur Münster

Das Leben im Stadtteil ist geprägt durch die vielen Freiwilligen in Vereinen, Verbänden und Initiativen. Was sie brauchen ist Vernetzung und Öffentlichkeit. Ehrenamtsmessen im Stadtteil machen das möglich. Sie rücken das freiwillige Engagement im Stadtteil in das Blickfeld der Öffentlichkeit und fördern die Zusammenarbeit zwischen den Vereinen, Verbänden und Initiativen im Stadtteil. Zudem bietet sich für die Aussteller die Gelegenheit, neue ehrenamtliche Mitstreiter zu gewinnen. In Kinderhaus haben zwei Ehrenamtliche, Marc Weßeling und Heiko Philippski, bereits eine solche Ehrenamtsmesse auf die Beine gestellt. Unter dem Titel „Kinderhaus macht´s“ fand die Messe schon zweimal statt – mit großem Erfolg. In einem „Good-Practice-Workshop“ werden die beiden Messemacher darüber berichten und Tipps zur Messeorganisation

Neue ehrenamtliche Sprakel-Broschüre – 56 A4-Seiten geballtes Sprakel

Im Rahmen von „Sprakel macht´s“ werden die Gründer und Betreiber von „Mach mit, Münster!“ , Marc Weßeling und Heiko Philippski, diese Woche die gedruckte Version der Sprakel-Broschüre „Willkommen in Sprakel“ veröffentlichen. Alle für Sprakel relevanten Angebote, sei es gewerblich, städtisch oder auch ehrenamtlich, werden u.a. dort erfasst sein. Allerdings ist es nicht wie üblich in Form einer Art Branchen- oder Telefonbuch gestaltet, sondern mit weiteren Informationen zu vielen der einzelnen Angebote ausgestattet. Auch der Umfang übersteigt das Gewohnte. Es waren alle Vereine, Gruppen, Einzelhändler, Dienstleister, Rechtsanwälte, Steuerberater, Künstler, uvm. aus Sprakel dazu aufgerufen, einen kurzen Vorstellungstext sowie – jeweils wenn zutreffend – Kontaktdaten, Öffnungszeiten, regelmäßige Termine, usw. einzusenden. Auch konnten Logos und bis zu zwei Bilder mitgesendet werden. Werbeanzeigen sollten aber nicht eingesendet werden, da diese Broschüre nicht – wie in ähnlichen Publikationen üblich – mit solchen Anzeigen unübersichtlich gefüllt werden sollte. Für jede Institution, egal ob ehrenamtlich, öffentlich oder gewerblich, sollten gleiche Bedingungen gegeben

Ratsherr Mol benutzt erneut bewusste Lüge um die AfD als Opfer darstellen zu können.

Ratsherr Richard Frederek Mol, neuerdings wieder Mitglied der AfD-Ratsgruppe, veröffentlichte in seinem Facebook-Account einen Post zur Podiumsdiskussion von „Mach mit, Münster!“ in Kinderhaus, in dem er wissentlich lügt um die AfD als Opfer dastehen zu lassen. Er behauptet, die AfD sei zu dieser Podiumsdiskussion nicht eingeladen gewesen. Was er trotz eines langen, nachweisbaren Facebook-Austausches von „Mach mit, Münster!“ mit ihm und Reinhard Rupsch natürlich verschweigt, ist, dass er die genauen Umstände der Nichtteilnahme der AfD kennt. Die AfD war, wie bereits zur Podiumsdiskussion zur Landtagswahl, auch zur Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl in Kinderhaus eingeladen. Nachdem der damalige Kreisvorsitzende mit der Anmeldung eine ganzseitige, beleidigende Mail mitgesandt hatte, wurde die AfD wieder ausgeladen. Ehrenamtliche, die in ihrer Freizeit und auf eigene kosten Veranstaltungen für Bürger organisieren, müssen sich nunmal nicht alles bieten lassen. Es gab bei vorher genannten Austausch auf Facebook sogar das Angebot von „Mach mit, Münster!“ an die AfD, doch noch teilzunehmen, wenn bis Ende der Anmeldefrist eine Entschuldigung des AfD-Vorstand bei „Mach mit, Münster!“ eingeht. Darauf hat die AfD verzichtet und deshalb an der Podiumsdiskussion nicht teilgenommen. Und dies war natürlich Herrn Mol, aber auch Martin Schiller bekannt, die somit wider besseren Wissens vor der Veranstaltung vor dem Bürgerhaus die ankommenden Besucher glasklar belogen haben, während sie dort Flyer verteilt haben. (Anmerkung: Lag für diese Verteilaktion eigentlich eine Genehmigung der Stadt

Verkehrsberuhigung Augustastraße

Auf der Augustastraße halten sich die Autos nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 Km/h und gefährden dadurch und durch das Überholen von Radfahrern auf viel zu engem Raum alle Beteiligten. Ich denke, dass Bremsschwellen das Problem beheben

Tempo 30 Universitätsstraße

Zu universitären Stoßzeiten strömen hunderte Studierende auf ihren Rädern über die überlasteten Radwege, was insbesondere an den Kreuzungen und Einfahrten zu gefährlichen Situationen führt. Diese Situation wird durch das erlaubte Tempo 50 und nicht angepasster Fahrweise von Autofahrer*innen noch verstärkt. Deswegen sollten auf Universitätsstraße, Bispinghof, Johannisstraße, Aegidiimarkt und -straße Tempo 30 eingerichtet werden und mögliche Verkehrssicherungsmaßnahmen an Einfahrten und kreuzenden Straßen geprüft werden.” – dieses Ansinnen wurde 2015 bei IHnen eingereicht und dem ist nicht nachgegangen worden. Ich fordere dazu auf, diesen Fall noch einmal zu diskutieren. Heute morgen bin ich genau auf dieser Straße sehr knapp von einem Auto überholt worden – und das obwohl ich mit Tempo 30 auf dem Fahrrad unterwegs war. Die Verkehrssituation dort lässt ein solchen Überholvorgang eigentlich nicht zu: enge Straße, viele verschiedene Verkehrsteilnehmer, Gegenverkehr und Kurven. Ich denke, eine Tempo-Drosselung auf 30km/h würde die Lage deutlich

Autoparkplätze am Krummen Timpen zu Fahrradparkplätzen umwidmen

Vor der ULB bzw. dem Juridicum (Krummer Timpen zwischen Bäckergasse und Wilmergasse) stehen sehr viele Fahrräder auf dem Gehweg. Schön, dass so viele Menschen sich innerhalb der Stadt nachhaltig bewegen! Leider aber sind dort zu viele Fahrräder auf zu engem Raum, sodass Fußgänger auf dem Gehweg dort erheblich eingeschränkt werden. Zusätzlich aber gibt es noch einige Autoparkplätze (weniger als 20). Diese nehmen den kostbaren Platz weg, schaffen aber selber nur Infrastruktur für ca. 40 Menschen (bei optimistischer Betrachtung). Durch eine Umwidmung dieser Auto-Abstellflächen zu Fahrrad-Abstellflächen könnten vermutlich mindestens mehr als dreimal so viele Menschen ihr Fortbewegungsmittel dort abstellen (bei geschätzten fünf Fahrrädern statt einem Auto). Außerdem würde der Gehweg dadurch frei. Bevor diese Idee durch den Rat abgelehnt wird (die Erfahrung legt diese Vermutung leider nahe; ich werde gerne eines Besseren belehrt!), lege ich den Ratsherren einen Ortsbesuch zur Mittagszeit

Änderung der Taxibuslinie T81 in Sprakel

Die Taxibuslinie T81 soll von Sprakel nach Kinderhaus wie folgt geändert werden: Der T81 soll aus Sprakel nicht mehr zum Schulzentrum Kinderhaus sondern zum Idenbrockplatz fahren. Zusätzlich soll die Abfahrtszeit rund 15 Minuten später eingerichtet werden. Aktuell sehen die Stadtwerke vor, dass aus Sprakel der Taxibus zum Schulzentrum Kinderhaus fährt. Dort sollen die Fahrgäste dann in die Linie N81 einsteigen und bis zum Feldstiegenkamp fahren. Dort sollen die Fahrgäste aussteigen, zur Haltestelle auf der anderen Straßenseite wechseln und 20 Minuten warten, bis die N81 von der Brüningheide wieder eintrifft. Dann können die Fahrgäste in die Innenstadt fahren. Die Gesamtfahrtzeit von Sprakel in die Innenstadt beträgt auf diesem Wege aktuell über 70 Minuten. Diese Regelung ist absolut kundenunfreundlich und führt aktuell garantiert dazu, dass diese Verbindung fast nie genutzt wird. Es gibt keinen rationalen Grund für einen 20-minütigen Aufenthalt in Kinderhaus. Mit der o.g. neuen Regelung könnten Fahrgäste aus Sprakel ohne lange Zwischenaufhalte die Nachtbuslinie

Linie 9 nach Sprakel ausweiten

Die Linie 9 soll täglich bei allen Fahrten nach Kinderhaus bis nach Sprakel verlängert werden – so wie es aktuell sporadisch bereits durchgeführt wird. Die Änderungen im letzten Nahverkehrsplan für Sprakel haben sich mittlerweile in der Praxis als äußerst negativ erwiesen. Eine ausreichende Grundversorgung der Sprakeler Bürger mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist nicht mehr sichergestellt. Auch durch die gleichzeitige Fahrt der Linie 19 mit der Bahn, die im Übrigen besonders für Senioren aufgrund der Strecken bei der Nutzung der Bahnübergänge nicht zumutbar ist, hat sich eine starke Einschränkung der Lebensqualität aller Sprakeler Bürger gezeigt, die auf den ÖPNV angewiesen sind. Zu einigen Tageszeiten können – nun nachweisbar – Senioren Behandlungen bei ihren Ärzten oder ähnlichen Einrichtungen gar nicht mehr wahrnehmen. Dieser unhaltbare Zustand muss dringend behoben

Anregung an den Rat von über 500 Antragstellern zur Busverbindung in Sprakel

Im Namen von über 500 Menschen, die in Sprakel eine Anregung nach §24 der Gemeindeordnung zum Busverkehr in Sprakel unterschrieben haben, überreichten Heiko Philippski und Marc Weßeling von „Mach mit, Münster!“ diese Anregung an Bürgermeisterin Karin Reismann. Diese nahm die Anregung stellvertretend für den Oberbürgermeister in Empfang. Es wird angeregt, dass zukünftig alle Busse der Linie 9, die nach Kinderhaus fahren, anschließend nach Sprakel weiterfahren. So wird dies für wenige Busse am Tag gehändelt. Nach Ansicht der großen Zahl an Antragstellern ist eine Grundversorgung mit öffentlichem Personennahverkehr – seit Einführung des 3. Nahverkehrsplans im letzten Oktober – in Sprakel nicht mehr

Wie funktioniert die „Regierung“ einer Stadt?

So vielfältig wie das Leben in einer Stadt sind die Aufgaben der kommunalen Selbstverwaltung: Der Spielplatz im Viertel und die Pflege-Beratung sind genauso ihr Thema wie Zuschüsse für freie Kulturgruppen oder die Sanierung der städtischen Bäder. Doch wie funktioniert dieses System? Wer gestaltet im Auftrag der Bürgerinnen und Bürger das Leben in Münster? Antworten gibt die städtische Broschüre „Die kommunale Selbstverwaltung“. Die aktualisierte Neuauflage benennt die Mandatsträger, die im Rat und in den Bezirksvertretungen für ihre jeweiligen Parteien aktiv sind. Außerdem beschreibt sie die Aufgaben von Rat, Oberbürgermeister, Ausschüssen, Bezirksvertretungen und anderen Gremien. Welchen Weg neue Ideen in der politischen Meinungsbildung durchlaufen, ehe sie umgesetzt oder verworfen werden, wird ebenso dargestellt wie die Rolle der Verwaltung in diesem