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Wie funktioniert die „Regierung“ einer Stadt?

So vielfältig wie das Leben in einer Stadt sind die Aufgaben der kommunalen Selbstverwaltung: Der Spielplatz im Viertel und die Pflege-Beratung sind genauso ihr Thema wie Zuschüsse für freie Kulturgruppen oder die Sanierung der städtischen Bäder. Doch wie funktioniert dieses System? Wer gestaltet im Auftrag der Bürgerinnen und Bürger das Leben in Münster? Antworten gibt die städtische Broschüre „Die kommunale Selbstverwaltung“. Die aktualisierte Neuauflage benennt die Mandatsträger, die im Rat und in den Bezirksvertretungen für ihre jeweiligen Parteien aktiv sind. Außerdem beschreibt sie die Aufgaben von Rat, Oberbürgermeister, Ausschüssen, Bezirksvertretungen und anderen Gremien. Welchen Weg neue Ideen in der politischen Meinungsbildung durchlaufen, ehe sie umgesetzt oder verworfen werden, wird ebenso dargestellt wie die Rolle der Verwaltung in diesem

Abitur nach 13 Jahren: NRW stimmt ab

Vom 2. Februar bis zum 7. Juni legt die Stadt Münster – wie alle anderen Kommunen in NRW auch – die Eintragungslisten für das Volksbegehren aus. Ziel der Initiatoren ist die Rückkehr vom Turbo-Abi. Sie fordern das „Abitur nach 13 Jahren an Gymnasien: Mehr Zeit für gute Bildung, G9 jetzt“. Anders als bei Wahlen, werden beim Volksbegehren keine individuellen Benachrichtigungen verschickt. Wer sich beteiligen will, kann das über einen Eintrag in eine Liste tun. Die Stadt Münster legt die Listen für das Volkbegehren im Bürgerbüro Mitte im Stadthaus 1 (Klemensstraße) sowie in allen fünf Bezirksverwaltungen während der üblichen Öffnungszeiten aus. Zusätzlich besteht an vier Sonntagen zwischen 10 und 16 Uhr die Möglichkeit zum Eintrag: Am 19. Februar, 26. März, 30. April und am 28. Mai in der Bürgerhalle des Rathauses. Auch in der Bezirksverwaltung West in Roxel, Pantaleonplatz 7, werden Eintragungslisten für das Volksbegehren an den genannten vier Sonntagen